Woran sollte erinnert werden? Einladung zum öffentlichen Expertenworkshop

Liebe Interessierte der Berliner Mitte,

woran soll das Areal zwischen Fernsehturm und Spree erinnern? Über die Geschichte der Berliner Mitte und ihre Sichtbarmachung wurde in der Stadtdebatte intensiv diskutiert. In den Bürgerleitlinien wurde festgeschrieben, dass die Suche nach historischen Spuren des Ortes fortgesetzt werden soll.

Zurzeit befinden wir uns in der fachlichen Vertiefung: Eine fachliche Grundlage zu den historischen Schichten wurde in den vergangenen Monaten vom Landesdenkmalamt und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt erarbeitet. Wir laden Sie aus diesem Anlass zum öffentlichen Expertenworkshop „Woran sollte erinnert werden?“ am 19. Januar 2017 ein. Hauptziel der Veranstaltung ist es, den Wissensstand öffentlich vorzustellen und Empfehlungen für das weitere fachliche Vorgehen bei der Gewichtung der historischen Elemente zu erarbeiten – aus fachlicher und auch aus Bürgerperspektive.

Als Experten nehmen teil:
• Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Direktor Museum für Vor- und Frühgeschichte und Landesarchäologe des Bundeslandes Berlin
• Dr. Judith Prokasky, Leiterin Museum des Ortes im Humboldtforum
• Peter Schwirkmann, Fachbereichsleiter Geschichte in der Stiftung Stadtmuseum Berlin
• Prof. Dr. Michael Wildt, Vorsitzender der Historische Kommission zu Berlin
• Verena Pfeiffer-Kloß, urbanophil (angefragt)

Die Veranstaltung findet im Roten Rathaus im Louise-Schroeder-Saal von 18 - 21 Uhr statt.
Wir freuen uns, Sie auf der Veranstaltung begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr.

Beste Grüße,
Christina Rucker
Geschäftsstelle Berliner Mitte

Kommentare

Schön, dass er genau an einem Tag stattfindet, an dem die BVV Mitte (!!) tagt und daher kein Bezirksverordneter und kein Stadtrat an der Veranstaltung teilnehmen kann.

Ich bin eine wirklich alte (West-)Berlinerin, habe ein Ehrenamt in der Humboldt-Box. Aus diesem Grund liebe ich das neue-alte Berlin von ganzem Herzen. Zum wiederholten Male habe ich an diesen Veranstaltungen teilgenommen. Ich bin nicht mehr überzeugt, dass außer Ausgrabungen (siehe Rede von H. Kühne) noch ein geschlossenes historisches Bild über das alte Berlin entstehen wird - außer im Märkischen Museum. Dazu tragen die Aussagen von Frau Lüscher und Frau Lompscher in der Presse bei: Frau Lüscher möchte Hochhäuser (12) genehmigen und Frau Lompscher wird das gesamte Areal Alexander Platz unter Denkmalschutz stellen; sie ist aufgrund ihrer Herkunft geradezu dazu verpflichtet. Beide Damen sind für mich unglaubwürdig - zumal Frau Lompscher ihr Desinteresse dadurch zeigte, dass sie während der gesamten Veranstaltung mit ihrem iPhone beschäftigt war. Ich bin von der neu gewählten Frau Lompscher enttäuscht, es tut mir leid, das sagen zu müssen.
Herr Wemhoff steht auf einsamen Posten - ein engagierter Historiker - der von Herrn Wildt an die Wand gestellt wurde.
Frau Prokarsky´s Vergleich mit Köln und Obersalzberg war wohl ein Flopp.
Bewundert habe ich die Organisatorin (Frau Rucker?) und vor allen den jungen Mann, der jedem Debatten-Stenografen und Simultan-Dolmetscher das Wasser reichen kann - ich gratuliere ihm nochmals.

Haben Sie Ihre Website schon geschlossen?
Ich habe da ein interessantes Thema!
Böhne