Dokumentation online | Öffentlicher Expertenworkshop am 19. Januar 2017

Mit dem öffentlichen Expertenworkshop "Woran sollte erinnert werden?" zur Geschichte der Berliner Mitte ist die Berliner Stadtdebatte am 19. Januar 2017 in die nächste Runde gestartet: Auf dem öffentlichen Expertenworkshop diskutierten Expert*innen und Bürger*innen den fachlichen Stand zur Geschichte der Berliner Mitte und sowie die Frage, woran in der Berliner Mitte zukünftig erinnert werden soll. Inhaltlich knüpft die Veranstaltung an den 2016 verabschiedeten Bürgerleitlinien an: In ihnen ist festgeschrieben, dass die Suche nach historischen Spuren des Ortes fortgesetzt werden soll. In dem Expertenworkshop wurden die bisherigen fachlichen Grundlagen von Landesdenkmalamt und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen vorgestellt.
 
Als Fachexperten nahmen teil:
 
• Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Direktor Museum für Vor- und Frühgeschichte und Landesarchäologe des Bundeslandes Berlin
• Dr. Judith Prokasky, Leiterin Museum des Ortes im Humboldtforum
• Peter Schwirkmann, Fachbereichsleiter Geschichte in der Stiftung Stadtmuseum Berlin
• Prof. Dr. Michael Wildt, Vorsitzender der Historische Kommission zu Berlin
 
Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen in Berlin, Katrin Lompscher und Staatssekretärin Regula Lüscher zogen nach der Veranstaltung ein positives Fazit: Der Abend sei ein gelungener Wiedereinstieg in die Debatte gewesen. Besonders wertvoll sei es, dass bei der komplizierten Frage, wie die Bürgerleitlinie 2 umgesetzt werden kann, sowohl Expert*innen als Bürger*innen  gemeinsam im Austausch gewesen seien. Das wird auch weiterhin notwendig sein. Dabei müssen auch die neun weiteren Bürgerleitlinien mit im Blick behalten werden.  
 
Die Visualisierungen zur Geschichte der Berliner Mitte, die Präsentation vom Veranstaltungsabend sowie die Mitschrift der Diskussion können Sie hier herunterladen.